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Bildungsnotstand in Deutschland


Die Delegiertenversammlung der Deutschen Gesellschaft für Spra...

"Sprachheilarbeit" jetzt im Doppelpack: als Druck- und als Online-Ausgabe


Noch mehr wertvolle Materialien für Unterricht, Therapie und Praxis: die neue Sprachheilarbeit - Praxis Sprache, mit großem Downloadbereich.



Leseproben zum Download finden Sie hier: www.schulz-kirchner.de/filesl/Praxis_Sprache_Leseprobe.pdf



Mit dem neuen Online-Magazin der dgs immer auf dem aktuellen Stand der Fachwissenschaft


Ein Herausgeber (dgs) - zwei Fachzeitschriften
Seit Januar 2013 wird die renommierte Fachzeitschrift "Sprachheilarbeit" wieder allein von der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik - dgs herausgegeben. Sie hat eine neue Struktur erhalten, die sowohl den Wünschen der Leserschaft als auch den Anforderungen an moderne Fachpublikationen Rechnung trägt. Deshalb erscheint die "Sprachheilarbeit" jetzt in zwei Ausgaben mit unterschiedlichen Schwerpunkten:
 

"Sprachheilarbeit - PRAXIS SPRACHE"

                         "Sprachheilarbeit - FORSCHUNG SPRACHE"


1. Als Druckausgabe "PRAXIS SPRACHE" mit praxisorientiertem Fokus, bewährt wissenschaftsbasiert, aber mit direkt in der Praxis anwendbaren Beiträgen und Downloads, mit Abstracts der Artikel aus "Forschung Sprache" sowie mit den gewohnten Verbandsnachrichten für alle Mitglieder der dgs und solche, die es werden wollen. Inhalte und Redaktion der zuvor von der dgs-Landesgruppe Bayern sehr erfolgreich herausgegebenen "Praxis Sprache" werden hier mit der Verbandszeitschrift "Sprachheilarbeit" in einem Heft zusammengeführt.
 
2. Als Online-Magazin "FORSCHUNG SPRACHE" mit fachwissenschaftlichem Schwerpunkt. Hier werden Arbeiten und Beiträge aus Wissenschaft und Forschung der Sprachförderung, der Sprachtherapie und der Sprachheilpädagogik zeitnah, auf einer international anerkennungsfähigen Plattform, publiziert. Auch hier steht Ihnen ein Downloadbereich mit Zusatzmaterialien zur Verfügung.
 
Beide Ausgaben sowie deren Downloadbereiche stehen den dgs-Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung,

Nicht-Mitglieder, Schulen, Praxen und andere Einrichtungen können wie gehabt abonnieren.

 


Der Zugang zum Downloadbereich der dgs-Fachzeitschrift "Praxis Sprache" (Print), mit Zusatzmaterialien und Archiv, erfolgt für Mitglieder und Abonnenten über einen passwortgeschützten Login auf dem Serviceportal "Praxis Sprache". Die wechselnden Passwörter finden Sie in der jeweiligen Ausgabe der "Praxis Sprache", die allen Mitgliedern persönlich zugestellt wird.


Den Zugang zur dgs-Fachzeitschrift "Forschung Sprache" (E-Journal), mit Downloadmöglichkeit und Archiv, erreichen Sie über die dgs-Bundeshomepage.




Auf ein Wort

 

 

SHA 04/2012 - Vorwort der Herausgeber:

 

Es gibt sie noch – die guten Dinge! Seit vielen Jahren wird so erfolgreich für das Handgemachte, die Manufakturarbeit geworben. Vertrieb, Organisation und Marktanalyse für das edle Schreib- oder Gartengerät werden selbstverständlich aber schon lange nicht mehr aus dem Bauch heraus geplant, sondern präzise wird die Analyse der angepeilten Konsumentenklientel und deren Kaufinteressen erstellt. Es gibt daher einen Warenkatalog, einen Bekleidungskatalog, einen Gartenkatalog – alle wunderbar, geradezu lyrisch gestaltet. Für die Leserin und den Leser der Sprachheilarbeit ist die Analogiebildung eine leichte, weil tägliche Übung.

 

Also: Seit vielen Jahren informiert die Sprachheilarbeit über die Kompetenz und die Arbeit, die Forschung und die Praxis im sprachheilpädagogischen und sprachtherapeutischen Arbeitsfeld. Sie berichtet über Themen für Sprachheillehrer genauso wie über Wissenswertes für akademische Sprachtherapeuten. Die Sprachheilarbeit hat die Sprachheilschule ebenso im Fokus wie die Praxis für Sprachtherapie. Es gibt dafür bislang allerdings nur einen gemeinsamen „Katalog“, die Sprachheilarbeit. Die Interessens- und Bedürfnisanalyse der angepeilten Leserklientel der Sprachheilarbeit hat, insbesondere aus Sicht des dbs, jedoch ergeben, dass diese sehr unterschiedlich sind.

 

Natürlich haben die Herausgeber der Sprachheilarbeit, dgs und dbs, die Unterschiedlichkeit der Themenbereiche und Interessengebiete der jeweiligen Verbandsmitglieder stets vor Augen gehabt. Sie haben sich vor vier Jahren dennoch, bzw. gerade wegen der diversifizierten Theorie- und Praxisfelder von Sprachheillehrern und Sprachtherapeuten, dazu entschieden, die Sprachheilarbeit neu zu gestalten, gemeinsam zu finanzieren und herauszugeben. Die dahinter stehende Idee hatten die damaligen und heutigen Verbandsvorsitzenden in ihrem Editorial für die neu gestaltete Sprachheilarbeit so zusammengefasst: „Als Kliniker auf die pädagogische, die emotionale Seite des sprachbeeinträchtigten Menschen zu schauen – als Lehrer auf die linguistischen und medizinischen Aspekte der Störung zu blicken.“ Aber es gab auch eine andere, ebenso wichtige Motivation für die verstärkte Kooperation: „Ein wichtiger Grund dazu, wir wollen es nicht verhehlen, ist nicht nur der oft überschneidende Inhalt, sondern ist ebenso die Erfordernis, sorgsam mit ökonomischen und personellen Ressourcen umzugehen“.

 

Wir müssen Ihnen, unseren Lesern und Mitgliedern, nach vier Jahren intensivster gemeinsamer Arbeit an der Sprachheilarbeit nun mitteilen, dass der zweite Grund zur Kooperation, die Kosten für die Erstellung der Zeitschrift durch Teilen zu reduzieren, gescheitert ist und die inhaltliche Idee mehr Kompromisse gefordert als Synergien gefördert hat. Konkret haben sich die Kosten für die Sprachheilarbeit für die beiden Verbände erhöht und nicht reduziert. Das Ziehen der Reißleine hatten wir bereits mit der Mitteilung, zukünftig nur noch 4 statt 6 Hefte produzieren zu können, in Heft 1/2012 angekündigt („Dies ist vor allem der Versuch, eine erträgliche ehrenamtliche Arbeitsbelastung für die Redaktion zu schaffen, verbunden mit der Möglichkeit, Kosten zu reduzieren.“), die unsanfte Landung vermelden wir jetzt.

 

Die gemeinsame Herausgabe der Sprachheilarbeit durch dgs und dbs endet mit diesem Heft. Der dbs hat den gemeinsamen Herausgebervertrag fristgerecht gekündigt und dgs und dbs gemeinsam haben den Vertrag mit dem verlag modernes lernen, vml, der die Sprachheilarbeit viele Jahre zuverlässig begleitet hat, ebenfalls gekündigt. Nun beginnt eine neue Ära. Die Verbände dgs und dbs werden jeweils eigene Fach- und Verbandszeitschriften für ihre Mitglieder und fachlich Interessierte herausgeben.

 

Die dgs und ihre `Redaktion Sprachheilarbeit´ werden gemäß ihrer fachverbandlichen Verantwortung ihre Fachzeitschrift auflegen und die bereits von der LG Bayern herausgegebene und mit positiver Resonanz in vielen Landesgruppen schon vertriebene „Praxis Sprache“ und deren Redaktion hier einbinden. Darüber hinaus wird die dgs mit einem online-Magazin der Wissenschaft der Sprachförderung, der Sprachtherapie und der Sprachheilpädagogik gleichermaßen versuchen eine Plattform zu bieten.

 

Der dbs wird in die Herausgeberschaft und die Redaktion der seit vielen Jahren auf dem Markt etablierten Zeitschrift „L.O.G.O.S. interdisziplinär“ einsteigen und diese dann, unter einem modifizierten Titel, als Fach- und Verbandszeitschrift seinen Mitgliedern kostenlos zugänglich machen. Der dbs wird ebenfalls ergänzend zu seiner Fach- und Verbandspublikation eine online-Zeitschrift für ausschließlich wissenschaftliche Publikationen anbieten.

 

Ziel beider Verbände ist es, dem Bedürfnis der Leser nach praxisrelevanter fundierter Information für ihre jeweiligen Arbeits- und Handlungsfelder noch zielgenauer entsprechen zu können und gleichzeitig, v.a. durch die online- Publikationen, dem wachsenden Bedürfnis der jungen und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach zeitnaher, international anerkennungsfähiger Publikationsfläche Rechnung zu tragen. Mit dem Ende der gemeinsamen Herausgabe der Sprachheilarbeit endet jedoch nicht die fachliche und persönliche Kommunikation zwischen dgs und dbs. Natürlich hat es zwischen den Verbänden und ihren Funktionären gelegentlich geknirscht, aber so schlimm wie zwischen „Parteifreunden“ ist es nie geworden. Daher hat der dbs auf seiner letzten Mitgliederversammlung in Marburg beschlossen, die formale Kooperation zwischen dgs und dbs in der Satzung festzuschreiben und die dgs wird dies auf ihren Gremiensitzungen beim Bundeskongress in Bremen ebenso tun. Die verbandspolitischen Gemeinsamkeiten werden wir weiterhin suchen und finden, die verbandspublizistischen Aktivitäten werden wir zukünftig getrennt ausüben.

 

Vier Jahre gemeinsame Herausgabe der Sprachheilarbeit sind aber auch vier erfolgreiche Jahre der inhaltlichen und formalen Weiterentwicklung einer über 55 Jahre alten Fachzeitschrift. Dies ist uneingeschränkt das Verdienst von aktiven und nicht mehr aktiven Redakteurinnen und Redakteuren, die miteinander Wege der Kooperation, der Gestaltung und der Zuständigkeiten gefunden haben. Gemeinsam haben sie das Projekt „Sprachheilarbeit – Fachzeitschrift für Sprachheilpädagogik und akademische Sprachtherapie“ konzipiert und realisiert. Sie, unsere Leser, haben Form und Inhalt der Sprachheilarbeit z. T. viele Jahre interessiert, engagiert und kritisch begleitet – dafür danken wir besonders!

 

„Die Zeiten ändern sich“ – so hatten wir das Editorial zur ersten gemeinsamen Sprachheilarbeit eingeleitet und mit gleichen Worten möchten wir dieses letzte gemeinsame beenden. Lassen sie uns zusammen zufrieden und auch stolz auf das Vergangene blicken und hoffnungsvoll und neugierig das Neue erwarten!


Dr. Volker Maihack, dbs und Gerhard Zupp, dgs


Mehr zur Sprachheilarbeit: http://www.dgs-ev.de/index.php?id=529