Landesgruppe Berlin

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Aktuelles

Freitag, 10.09.2021, 18:11

Tag der Sprachheilarbeit


Online-Tagung der Landesgruppe Sachsen am 28. September 2021

Samstag, 17.07.2021, 10:52

Sonderheft der dgs-Sprachheilarbeit "Forschung Sprache" ist online


Ab sofort steht das Sonderheft der dgs-Sprachheilarbeit "...

Montag, 05.07.2021, 13:54

Praxis Sprache - Heft 3/2021


Ab sofort steht die neue Ausgabe der dgs-Sprachhe...

Montag, 28.06.2021, 16:03

47. Kongress Stottern & Selbsthilfe


1. bis 3. Oktober 2021 in Mannheim

Pressemitteilung


Gemeinsame Pressemitteilung des Verbands Sonderpädagogik
und der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik e.V.

 


Sprach-Kitas dringend erhalten


Das von vielen Seiten als besonders erfolgreich geschätzte Bundesprogramm Sprach-Kitas sollte zum Ende des Jahres 2022 auslaufen, obwohl dieses von der Bundesregierung selbst als notwendig erachtet wird, weil „Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Nach erfolgreicher Petition und heftiger Kritik vieler Verbände und Bildungs-einrichtungen soll nun eine Übergangslösung für ein halbes Jahr gefunden werden.
Der Verband Sonderpädagogik (vds) und die Deutsche Gesellschaft für Sprachheil-pädagogik (dgs) setzen sich mit Nachdruck für die Fortführung des Bundespro-gramms bis mindestens 2024 ein.
Zunehmend mehr Kindergarten-Kinder haben vielfältigen Unterstützungsbedarf, um sozio-ökonomische Nachteile aufzuholen und gut in der Grundschule starten zu kön-nen. Gleichzeitig fehlen vielerorts ausgebildete Fachkräfte. Die Bundesvorsitzende des vds sagt dazu: "Das Bundesprogramm Sprach-Kitas hat sich in besonderer Weise bewährt. Es hilft, die angemessenen Vorkehrungen für das gemeinsame Ler-nen in der Grundschule durch individuelle sprachliche Förderung zu schaffen. Das gilt insbesondere für Kinder, die durch Zuwanderung und Flucht zu uns gekommen sind."
Der Bundesvorsitzende der dgs äußert sich wie folgt: „Der Bund finanziert mit diesem Programm seit 2016 zusätzliches Personal an Kitas zur Sprachentwicklung. Geför-dert werden vor allem Einrichtungen mit vielen Kindern mit Sprachförderbedarf. Nach Regierungsangaben werden mit dem Geld derzeit etwa 8000 halbe Stellen für Sprachbildung und Beratung an den Kitas gefördert. Im laufenden Jahr sind dafür Kosten von 248 Millionen Euro veranschlagt. Etwa jede achte der bundesweit rund 58.500 Einrichtungen ist den Angaben zufolge eine Sprach-Kita. Das Bundesfamili-enministerium hat Anfang Juli ein Schreiben an die Länder geschickt und darin die
Einstellung der Bundesfinanzierung zum Jahresende angekündigt. Hier sage ich ganz deutlich: Das ist eine Fehlentscheidung!“
Durch das Bundesprogramm ist es möglich geworden, Sprachförder-Fachkräfte ein-zustellen, die Erfahrungen mit dem Erwerb der Bildungssprache Deutsch haben, ver-trauensvoll mit Eltern und Angehörigen umgehen können und damit Bildungsbenach-teiligungen abbauen helfen. Nun will die Bundespolitik dieses erfolgreiche Programm nicht weiterführen, obwohl es für so viele Familien und Kinder große Unterstützung gebracht hat. Das darf nicht passieren – wir fordern, dass es hier keine Kürzungen im Bundeshaushalt geben darf.
Eine Integration in andere Förderprogramme sowie eine Übertragung ohne Bundes-fördermittel in die alleinige Verantwortung der Länder greift viel zu kurz und kann mit einer Übergangsfrist von sechs Monaten nicht bewältigt werden. Leidtragende wer-den die vielen Kindergartenkinder sein, die auf eine gesicherte sprachliche Förde-rung unbedingt angewiesen sind. Wird aber das Programm wenigstens bis Ende des Jahres 2024 fortgeführt, können die Länder Sprach-Fachkräfte gesichert in den Kitas erhalten, die besonderen Chancen multiprofessioneller Teamarbeit nutzen und die wertvollen Angebote nach einer angemessenen Übergangsfrist in ihre Programme integrieren. Auch die Projektleiterin des Bundesprogramms Sprach-Kitas, Prof. Dr. Yvonne An-ders, Universität Bamberg, weist darauf hin, dass viele Grundschulkinder nicht die für eine weitere Bildungskarriere erforderlichen sprachlichen Kompetenzen besitzen. „Wir konnten in der Evaluation mehrfach zeigen, dass das, was in den Sprach-Kitas seit Jahren tagtäglich passiert, nachweislich die sprachpädagogische Prozessqualität steigert“, betont sie. Jedes vierte Kind habe einen Sprachförderbedarf. „Aus wissen-schaftlicher Sicht wäre es geboten, eine Lösung zu finden, die die über viele Jahre evidenzbasiert geschaffenen Strukturen nicht zerstört.“
Dem schließen sich der vds und die dgs uneingeschränkt an.



V.i.S.d.P.
dgs-Bundesverband

 

 

Einladung zum ganztägigen Workshop: Kinder mit Entwicklungsherausforderungen im Fokus der Zusammenarbeit Elternhaus-Schule

 

Liebe Mitglieder der dgs-Berlin, liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere letzte Veranstaltung war 2020 und fand unter Pandemiebedingungen statt („1. Digitaler Kongress der dgs!"). Der gesamte Vorstand der dgs-Berlin ist aktuell fest eingebunden mit der Organisation des 34. Bundeskongresses in Berlin

Bis zu dieser Großveranstaltungen möchten wir Sie zu einem spannenden ganztägigen Workshop einladen – ganz analog. Matthias Bartscher ist als Experte mit Fragestellungen der Zusammenarbeit von Schule und Famile auch unter großen Herausforderungen vertraut. Neben der Vorstellungen wissenschaftlicher Grundlagen werden Sie praxisnahe Impulse für Ihren pädagogischen Alltag erfahren.

Im Namen des gesamten Vorstand
Helmut Beek und Juliane Große

 

Kinder mit Entwicklungsherausforderungen im Fokus der
Zusammenarbeit Elternhaus-Schule am 30.04.2022

 

Matthias Bartscher


Lebenswelten von Eltern stellen uns vor Herausforderungen! In der Veranstaltung
werden ausgewählte Forschungsergebnisse und fachliche Grundlagen der “Bildungsund
Erziehungspartnerschaft“ in Kurzvorträgen vermittelt. Darauf aufbauend werden
die theoretischen Grundlagen und die Basismethoden der motivierenden
Gesprächsführung und hilfreiche Kommunikationsstrategien in herausfordernden
Situationen vorgestellt. In diesem analogen Workshop stehen der
Erfahrungsaustausch und konkrete Übungen im Mittelpunkt.
Themenaspekte:
• Familiäre Bedingungen der Sprachentwicklung
• Akzeptanz von Entwicklungseinschränkungen der Kinder durch die Eltern
• Potentiale in der Zusammenarbeit
• Zielorientierte kooperative Förderplanung in der Zusammenarbeit
Schule - Bildungsort Familie


Referent: Matthias Bartscher; Autor, systemischer Berater, Supervisior,
https://www.bartscher.info

Neuer Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCTWLhUCg_KuyrmmjhukVeGw


Bartscher, M. (2021): Bildungs- u. Erziehungspartnerschaften in Schulen, Hann., Friedrich-Verl.
Band 1: Zusammenarbeit mit Eltern lebensweltorientiert planen und gestalten
Band 2: Beziehungen motivierend gestalten und inspirierend kommunizieren!


Wann: 30. April 2022 10.00 –16.00 Uhr
Wo: in der Liebmann-Schule, Friedrichstr. 13, 10969 Berlin !
(U-Hallesches Tor, S –Anhalter Bhf. )
Kostenbeitrag: dgs-Mitglieder 15 €, Nichtmitglieder 25 €
(Ermäßigung 20% für Studierende, Referendar:innen)
Anmeldung: formlos bis zum 9. April 2022 per e-mail an
katrin.huebner(dot)dgs-ev-berlin.de

Es stehen nur begrenzte Teilnehmerplätze zur Verfügung. Die Vergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.
Eine gesonderte Anmeldebestätigung erhalten Sie nicht (nur bei Absage). Die Anmeldung ist verbindlich, bitte
beachten Sie die aktuellen Hygieneregeln. Bezahlart: Bar vor Ort

 

 

 

 

Onlinekongress am 26. September 2020

Sprachentwicklung fördern in der digitalen Welt - Chancen, Ideen und Grenzen

Der Kongresstag

Samstag, 26.09.2020, 10:00 bis 17 Uhr – wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam einen spannenden und lebendigen Kongresstag zu gestalten. Es warten mehrere Workshops, Preisverleihungen, ein moderierter Meetup, ein offenes Cafe, eine zentrale Keynote und vieles mehr auf Sie.
  

 

Zentrale Fragestellungen:

Wie können wir Kinder und Jugendliche mit dem Förderbedarf Sprache digital fördern? Welche pädagogischen Aspekte sind entscheidend beim Einsatz digitaler Medien? Welche Auswirkung hat die Digitalisierung auf unser Kommunikationsverhalten? Diese und andere Fragen werden von erfahrenen Referentinnen und Referenten thematisiert und von unserem Moderatorenteam in offenen Austauschformaten moderiert.

  

 

Teilnahme und Kosten

Die Teilnahme ist für dgs-Mitglieder kostenfrei – die Plätze sind begrenzt!

  

 

Anmeldung und Programmblatt

Sie können sich hier (Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://kurzelinks.de/dgs) anmelden. Das Programmblatt finden Sie hier zum Download.



 

 

Am 19.05.2020 wurde der neue Vorstand per Videokonferenz gewählt.



Helmut Beek (1. Vorsitzender)

Juliane Große (2. Vorsitzende),

Michael Bernatzky (Rechnungsführer)

Katrin Hübner (Referentin für Aus-, Fort- und Weiterbildung)

Anke Holz (Schriftführerin)

Hardis Regelin (Pädagogische Konzepte)

 

 

 

19/05 2020:
Tätigkeitsbericht der dgs-Landesgruppe Berlin 2020
Taetigkeitsbericht_dgs-berlin_2020.pdf

 

 

Webinar:  Samstag, 16.05.2020

kostenfrei

 

Sprach- und Schriftsprachförderung mit digitalen Medien – Ideen zum Einsatz im Unterricht

Dr. Karin Reber
Beratungsdirektorin im Förderschuldienst (Sprachheilpädagogik/Informatik)/ MiB, akadem. Sprach-
therapeutin (Sprachheilpädagogin M.A.), 2. Bundesvorsitzende dgs, 2. Vorsitzende der LG Bayern
Sprach- und Schriftsprachförderung mit digitalen Medien

 

 

Tablets, interaktive Whiteboards, Lernsoftware, Apps, Hörstifte, Talk Points & Co halten immer mehr Einzug in Klassenzimmer. Welches Potential bieten sie? Wie kann man diese Medien kreativ u. sinnvoll einsetzen? Wie lassen sich deren Potentiale nutzen, um Kinder u. Jugendliche mit Förderbedarf Sprache individuell zu fördern und für das Lernen zu motivieren? Wie kann es evtl. auch beim Fernunterricht gelingen?

Im ersten Teil werden nach einer kurzen Einführung in didaktisch-method. Grundlagen zum Medieneinsatz verschiedene Ideen zur Sprachförderung mit digitalen Medien im Unterricht vorgestellt. Dabei besteht die Möglichkeit, auf individuelle Interessen einzugehen sowie sich mit den KollegInnen auszutauschen.
Im zweiten Teil wird ein Konzept exemplarisch vertieft: Das Erstellen von „Adaptable Books“, indiv. anpassbaren, digitalen E-Books nach Prof. Dr. Hauk-Thum (www.adaptablebooks.com: „Wenn Bücher sich verändern lassen, damit Bücher zu ihren Lesern passen“) in seiner Adaption für den Förderschwerpunkt Sprache: Mit entsprechenden Werkzeugen (z.B. mit Book Creator) können Lehrkräfte ganz einfach selbst individuelle Bücher für ihre Lerngruppe erstellen (z.B. Umsetzung von Lesetexten o. Lektüren, Sach-, Wortschatz- u. Grammatiklernbüchern) o. SchülerInnen eigene Bücher gestalten (z.B. Lernportfolios, Recherchen zu Unterrichtsthemen). Viele Unterrichtsbeispiele sowie konkrete Buchideen aus einem Schulentwicklungsprojekt im Förderschwerpunkt Sprache in Oberbayern illustrieren das Vorgehen.

Termin:           Samstag, 16.05.2020
Dauer:            10:00 - 11:30 Uhr       [Pause]    13:30 - 15:00 Uhr
Ort:                ein Ort mit Internet-Zugang
TN-Beitrag:      kostenfrei

Anmeldung bis zum 13.05.2020: katrin.huebner@dgs-ev-berlin.de

Bei Ihrer Anmeldung bitte unbedingt folgende Daten angeben:
Vor- und Zuname (bitte auf korrekte Angabe achten, wichtig für die TN-Bescheinigung)
e-Mail und eine telefonische Erreichbarkeit (bitte einzeln anmelden!)
dgs-Mitglied/kein dgs-Mitglied (für alle kostenfrei)

Sie erhalten dann alle weiteren Daten zum Einloggen ins Webinar, vorbereitende Literatur, Medienhinweise etc.

 

 

 

Infobrief_2_20_dgs.pdf

Einladung zur 1. Arbeitstagung 2019: Sprechen, Spielen, Spaß Wie können sprachauffällige Kinder im Unterricht der Grundschule gefördert werden?

 

Termin:               Mittwoch, 06.03.2019
Dauer:                15:00-18:00h
Ort:                    Liebmann-Schule, Friedrichstr.13,10969 Berlin
Kosten:               dgs-Mitglieder kostenfrei/ nicht-Mitglieder:10,- €/ Referendare,                                 Studenten (nicht dgs):  7,50 €

Anmeldung: katrin.huebner(dot)dgs-ev-berlin.de, bis 20.02.2019

Willkommensangebot zum Jahresstart 2019:
Für alle, die sich bis zur nächsten Veranstaltung (oder vor Ort) zu einer Mitgliedschaft ent-scheiden, ist die aktuelle Fortbildung sowie die letzten 4 Fachzeitschriften kostenfrei.

 

Viele Kinder lernen das Sprechen scheinbar mühelos. Wenn sie in die Schule kommen, werden alle Lau­te u. Lautverbindungen der Muttersprache beherrscht, mehrere tausend Wörter verwendet u. noch weit­aus mehr verstanden, komplexe Sätze werden gebaut u. es wird mit anderen Menschen freudvoll kom­muniziert. Doch nicht jedes Kind erlernt diese komplexe Fähigkeit ohne Probleme: ca. 8% (Grimm, 2003) haben Sprachentwicklungsstörungen, die nicht selten das Lernen u. das soziale Miteinander ungünstig beeinflussen. Daher ist es sehr wichtig, dass Sprachentwicklungsstörungen frühzeitig erkannt, die Stö­rungssymptomatik abgebaut und die sprachlichen Besonderheiten im Unterricht berücksichtigt werden.

In der Fortbildung wird praxisnah erarbeitet, wie Kinder mit unterschiedlichen Sprachentwicklungsauffäl­ligkeiten durch diagnostische Materialien erkannt u. durch Übungen im „normalen“ inklusiven Unterricht gefördert werden können. So helfen auf ihre Testgüte geprüfte u. einfach einsetzbare Lehrerfragebögen die Sprachentwicklung aller Kinder einer Klasse einzuschätzen (Screening) u. für Kinder, die sich als sprachauffällig erweisen, genauere Informationen zu erhalten, die die Grundlage für die Ableitung von unterrichtsimmanenten Sprachfördermaßnahmen bilden. Im Workshop werden zahlreiche Maßnahmen u. Übungen vorgestellt, die die Kinder beim Abbau der Störungssymptomatik u. beim Aufbau schulischen Wissens unterstützen. Die Übungen sind von Sylvia Herse in langen Jahren ihrer Tätigkeit in Sprachheil- und Grundschulklassen erfolgreich eingesetzt worden. Inhaltlich enthalten die beschriebenen Übungen ausschließlich Materialien u. Methoden, die sich in einem ganz normalen Klassenraum befinden. Jede Übung kann ohne oder mit geringem Aufwand sofort eingesetzt werden. Der Erfolg der Maßnahmen wird durch ein wiederholtes Ausfüllen der Fragebögen überprüft. Es wird eine Auswahl aus den über 170 freudbetonten Übungen aus "Sprechen, Spielen, Spaß - sprachauffällige Kinder in der Grundschule fördern" (Mahlau & Herse, 2017) vorgestellt.

 

Referenten: Prof. Dr. phil. habil. K. Mahlau & S. HerseUniversität Greifswald & Sonderpädagogisches Förderzentrum Waren (Müritz)

 

 

 

 

 

Einladung zur 2. Arbeitstagung 2019: Erzählen macht Schule Narrative Fähigkeiten im Förderschwerpunkt Sprache fördern

 

Termin:           Dienstag, 26.03.2019
Dauer:            15:00-18:00h
Ort:                Rudolf-Hildebrand-Grundschule, Friedenstr. 23-25, 12107 Berlin
Kosten:           dgs-Mitglieder kostenfrei/ nicht-Mitglieder:  10,- €/ Referendare,                               Studenten (nicht dgs):  7,50 €

Willkommensangebot zum Jahresstart 2019:
Für alle, die sich bis zur nächsten Veranstaltung (oder vor Ort) zu einer Mitgliedschaft ent-scheiden, ist die aktuelle Fortbildung sowie die letzten 4 Fachzeitschriften kostenfrei.

Anmeldung: katrin.huebner(dot)dgs-ev-berlin.de, bis 04.03.2019

 

Kommunikativ-pragmatische Kompetenzen rücken in den letzten Jahren immer stärker in den Blick der Sprachheilpädagogik. Die Fähigkeit etwas nachvollziehbar und aus­drucksstark erzählen zu können, stellt für viele Kinder mit sprachlichem Förderbedarf eine enorme Herausforderung dar, die es – neben Aussprache, Grammatik und Wort­schatz – spezifisch zu fördern gilt.
Der Workshop bietet einen ersten, praktischen Einblick in das weite Feld der Erzähl­förderung. Er zeigt Förderziele sowie methodische Grundsätze auf und stellt konkrete Ideen und Übungen aus verschiedenen Konzepten vor. Dabei geht es um die sinnvolle Gestaltung von Erzählkreisen, das freie Erzählen im Unterricht und den Einsatz von Erzähl- und Rollenspielen.
„Mündliches Erzählen im Unterricht ist ein besonderer Balanceakt, eine Gratwanderung zwischen Wissensvermittlung und ästhetischem Erleben, Sprachförderung und kreativer Entfaltung, Textgebundenheit und Spontanität, Realität und Fantasie.“ (Hauck-Thum 2017, 54)

 

Referentin: Dr. Stephanie Riehemann, Universität Köln, Lehrstuhl für                                          Sprachbehindertenpädagogik

 

 

 

 

Wie kann es im Unterricht gelingen? Abbau sprachlich-kommunikativer Lernbarrieren und 
Aufbau sprachlich-kommunikativer Fähigkeiten 
im inklusiven Unterricht





 

Bereits zum dritten Mal führte Ulrich Stitzinger von der Leibniz-Universität Hannover unsere Arbeitstagung in der dgs-Landesgruppe durch, diesmal mit eindeutiger Schwerpunktsetzung auf die spezifische Sprachförderung im inklusiven Setting.

Besonders freute es uns, dass mehrere neue Gesichter unter den insgesamt 16 Teilnehmer_innen waren und 2 Aufnahmeanträge in die dgs gestellt wurden. Unser spezielles Anliegen, mit diesem Workshop-Format sowohl die Sonderpädagog_innen als auch deren Teampartner_innen aus den Grund- und weiterführenden Schulen anzusprechen, ist aufgegangen und wir konnten wieder Teampaare aus Sonder- und Regelschullehrkräften begrüßen sowie eine Vertreterin der Humboldt-Uni. Auch Fachkräfte anderer sonderpädagogischer Fachrichtungen nutzen inzwischen diese Arbeitstagungen, in diesem Fall um Anregungen für die spezielle sprachliche Förderung von Schüler_innen mit Autismus zu erhalten.

In kurzweiligen, praxisbezogenen Übungen regte uns Ulrich Stitzinger zu kommunikativem und kooperativem Austausch zu Formen spezifischer Sprachförderung im inklusiven Setting an. Dabei setzte er gezielt auf den Wissenszuwachs der Teilnehmenden durch  gegenseitigen Kompetenztransfer.

Ebenfalls traditionell bot der mediterrane Mittagsimbiss sehr gute Möglichkeiten sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. So konnten wir uns wieder über Veränderungen in der Berliner Schullandschaft, über eigene Erfahrungen in den verschiedenen Arbeitsfeldern austauschen und Basis für künftige Kooperationen legen.

Insgesamt war der Tag wieder gut und anregend gefüllt.