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Freitag, 22.09.2023, 18:47

Call for Papers zum dgs-Bundeskongress 2024: bis 31.10.2023 !


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Noch bis zum 31.10.2023 kön...

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Ratgeber "Sprachliche Bildung und Sprachförderung in der Schule"


Informationen, Tipps und Fördermöglichkeiten - ein leicht vers...

Sonntag, 20.10.2019, 10:19

Ratgeber "Sprachliche Bildung und Sprachförderung in der Kita"


Die dgs-Broschüre ist zu beziehen über die Bundesgeschäftsstel...


Hannover 2016: Bericht vom 32. Bundeskongress der dgs

 

Sprache und Inklusion als Chance?!

 

So lautete das Motto des 32. Bundeskongresses der dgs, der vom 15. bis 17. September 2016 in Hannover stattfand. 800 Teilnehmer und Referenten trafen sich im Rahmen eines umfangreichen Programms, das die ganze Bandbreite sprachheilpädagogischer Wissenschaft und Praxis widerspiegelte, zu Fortbildung und intensivem Austausch.

 

Den Auftakt zu diesem Großereignis hatte zuvor traditionell das höchste Gremium der dgs, die Bundesdelegiertenversammlung, gegeben. Einzelheiten dazu finden Sie >>> hier.


Anschließend fand im feierlichen Rahmen des Lichthofes im Hauptgebäude der Leibniz-Universität am Donnerstag, den 15.09.16, die Eröffnung des Kongresses statt. Nach Grußworten der Lehrstuhlinhaberin, Prof. Dr. Ulrike Lüdtke, des Präsidenten der Leibniz-Universität Hannover, Prof. Dr. Volker Epping, des Bundesvorsitzenden der dgs, Gerhard Zupp, und dem Eröffnungsvortrag von Ulrich Stitzinger und Juniorprofessor Dr. Stephan Sallat zum Leitthema des Kongresses, wurde der Zukunftspreis für drei hervorragende Masterarbeiten durch Gerhard Zupp und dem Referenten für Hochschulen der dgs, Prof. Dr. Jörg Mussmann, verliehen.

 

Im Anschluss daran las die Autorin Birte Müller aus ihren ebenso erfrischenden wie bewegenden "Willis Welt"-Kolumnen über ihr Familienleben mit einem Sohn mit Downsyndrom und einem „schwerst-mehrfach-normalen“ Ehemann sowie ihre Erfahrungen in der inklusiven Gesellschaft.

 

Beim abendlichen Get-Together konnten Gäste und Akteure auf einen gelungenen Kongressauftakt anstoßen und sich in einen ersten Austausch vertiefen.

 

Am Freitagmorgen begann das eigentliche Kongressprogramm mit der Keynote von Marianne Nolte zum Thema Sprache, Sprachverarbeitung und Mathematikdidaktik, ein Thema, das sich in ähnlicher Weise auch in weiteren Vorträgen wiederfand. Es folgten interdisziplinäre Symposien und Vorträge mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den Bereichen Sprache, Schriftsprache, Mehrsprachigkeit, Mathematik und Diagnostik. Die Zusammenstellung der Themen und Referenten überzeugte dabei durch ihre aktuelle Relevanz sowie eine große Bandbreite. Parallel zu den Vorträgen präsentierten sich im Rahmen der Sprachheilpädagogischen Messe viele Projekte und Konzepte aus der Praxis.

 

Am Freitagabend trafen sich viele Teilnehmer des Kongresses zum Festabend in der Apostelhalle. Gemeinsam ließ man bei einem Glas Prosecco den Tag Revue passieren, stärkte sich am Büffet und feierte mit der Band „Mixed Pickles“ (Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg), die für fantastische Stimmung sorgte und „Hannover rockte“.

 

Am Samstag wurden die Symposien und Vorträge auf hohem wissenschaftlichen Niveau fortgesetzt. Nach dem Impulsvortrag von Prof. Grohnfeldt zum Thema „Inklusion zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ mit reger Diskussion folgte schließlich die praxisorientierte Arbeit in diversen gut besuchten Workshops.


Nicht nur für die gastgebende dgs-Landesgruppe Niedersachsen war dies ein rundum gelungener Kongress, der im schönen Welfenschloss einen wunderbaren Veranstaltungsort gefunden hat. Neben reichlich Input aus Wissenschaft und Forschung gab es viele Denkanstöße sowie Beispiele und Berichte aus der Praxis zum umstrittenen Thema Inklusion. Wieder einmal wurde klar, dass Sprache und Inklusion zwar Chancen bieten können, jedoch nur bei hohem persönlichem und professionellem Einsatz (wie Birte Müller ihn formuliert hat) sowie entsprechenden, v. a. personellen Ressourcen. Deutlich wurde aber auch, dass inklusive Schulen nicht für jede/n Betroffene/n der in der UN-BRK geforderte "bestmögliche Förderort" sein können, sondern dass daneben, wie in der Medizin selbstverständlich, zur größtmöglichen Teilhabe auch die Rehabilitation in spezialisierten Schulen und Lerngruppen notwendig ist - denn unterschiedliche Probleme erfordern nun einmal unterschiedliche Lösungen.

    Ein kontroverses Thema, das sicher auch den 33. dgs-Bundeskongress, vom 20. - 22. September 2018 in Rostock, beschäftigen wird:

     



    Expertise und Innovation für Kita, Schule und Praxis

     

    Ermäßigungen für Mitglieder, Studierende, Referendare - Sonderkonditionen für Gruppen, Kollegien, Praxis-Teams - Tagestickets

     

    Der 32. dgs-Bundeskongress vom 15. bis 17. September 2016 an der Leibnitz-Universität Hannover

     

    steht unter dem Titel: Sprache und Inklusion als Chance?!

     

    Anhand folgender Schwerpunkte soll dieser Frage konkret nachgegangen werden:

    • Sprachlich-kommunikative Heterogenität als Chance?
    • Sprachheilpädagogische Expertise in interdisziplinärer Ausrichtung
    • Inklusive Vermittlungs- und Verarbeitungsprozesse im Bereich Sprache und Kommunikation
    • Expertise und Innovation für Kita, Schule und Praxis

    Neben zahlreichen Workshops, Fachvorträgen und einer sprachheilpädagogischen Messe werden für den Bundeskongress 2016 erstmals interdisziplinäre Symposien eingeladen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Fachkräfte aus der Praxis werden ausgewählte Aufgaben- und Problemfelder aus unterschiedlichen Blickwinkeln des Förder- und Therapieschwerpunktes Sprache und Kommunikation im inklusiven Kontext darstellen und diskutieren. Ziel ist es, den interdisziplinären und multiprofessionellen Bezug zwischen sprachheilpädagogischen und sprachtherapeutischen Handlungsfeldern wie auch zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen der Sprachheilpädagogik, Linguistik, Medizin, Psychologie, Unterrichts- und Fachdidaktiken etc. auf der Tagung abzubilden.

     

    Die Symposien verknüpfen Theorie und Praxis zu diesen Themen:

    • Interventionen bei sprachlichen und schriftsprachlichen Inhalten
    • Interventionen bei mathematisch-naturwissenschaftlichen Inhalten
    • Interventionen im Kontext von Mehrsprachigkeit und Interkulturalität oder Elternpartizipation
    • ReferentInnen aus mindestens zwei Wissenschaftsdisziplinen sowie
    • ein/e ExpertIn aus der pädagogischen oder therapeutischen Praxis, z. B. LehrerIn, TherapeutIn, ErzieherIn, werden den jeweiligen Themenschwerpunkt vertreten und diskutieren.

     

    Sprachheilpädagogische Messe: Aktuelles und Erfolgreiches aus der Praxis - Stellen auch SIE Ihr Projekt vor!

    Nach dem großen Erfolg beim Leipziger Kongress sollen erneut Vielfalt und Entwicklungen spracheilpädagogischer Arbeit in Deutschland erfahrbar gemacht werden. Die Messe bietet die Möglichkeit, die eigene Arbeit zu präsentieren, sich auszutauschen und neue Anregungen mitzunehmen.

    • Erfolgreiche Projekte, Konzepte und Materialien aus Kita, Schule und Praxis werden vorgestellt, mit Plakaten, Infotafeln, der Auslage von Materialien oder über kleine Audio-/ Videobeiträge.
    • Wenn auch Sie etwas Interessantes zum Thema Sprachförderung und -therapie ausstellen möchten, wenden Sie sich entweder direkt an Ihre Landesgruppe, die Ihnen auch gern bei Fragen und Organisation weiterhilft, oder melden Sie Ihren Messestand direkt beim Bundeskongressteam an.
    • >>> Hier finden Sie ein Plakat mit thematischen Anregungen und Informationen für den Aushang in Ihrer Einrichtung zum Download.
    • Je zwei Personen pro Präsentation können kostenfrei am Kongress teilnehmen!

     

    Einzelheiten zu Programm, Messe, Anmeldung und Kontakt finden Sie auf unserer >>> dgs-Kongress-Homepage >>>