Landesgruppe Saarland

Mittwoch, den 13.03.2019 22:02

Alter: 3 Jahr(e)


26. März 2019, 8.30 Uhr

Die kompetente Sprachverwendung und somit ein kontext- und situationsangemessener Sprachgebrauch ist das Ziel des (kindlichen) Spracherwerbs und somit auch von Interventionen bei Auffälligkeiten/Störungen im Bereich Kommunikation/Pragmatik. Für die Förderung/Therapie dieser pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen ist es notwendig, entsprechende Fähigkeiten des Kindes diagnostisch zu erfassen und daraufhin Förderoptionen, bezogen auf das Fähigkeitsprofil des Kindes, abzuleiten.


Als Ausgangspunkt der Fortbildung werden zunächst notwendige Grundlagen zur Entwicklung pragmatischer Fähigkeiten (zu pragmatischen Basiskompetenzen, sprachlichen Dimensionen von Pragmatik sowie zu non- und paraverbalen Dimensionen) in ihrer Bandbreite vermittelt. Anschließend erhalten die TeilnehmerInnen Einblick in unterschiedliche diagnostische Methoden und Überprüfungsverfahren zur Einschätzung pragmatisch-kommunikativer Kompetzenen. Auf die diagnostischen Kriterien aufbauend erfolgt die Darstellung von Förder- und Therapiemöglichkeiten bei eingeschränkten Fähigkeiten im Bereich Pragmatik und Kommunikation. Thematisiert werden dabei Formen der direkten und indirekten Intervention für das schulische und außerschulische Setting, die anhand konkreter praktischer Beispiele erläutert werden.