Landesgruppe Bayern
Aktuelles

Freitag, 08.04.2022, 11:28

dgs Bundeskongress jetzt online

Frühbuchertickets sichern!

Donnerstag, 03.03.2022, 10:55

dgs-Frühjahrstagung 2022

Sprachheilbrunch: Sprache und Mathematik

Sonntag, 12.09.2021, 06:48

10. Würzburger Sprachheiltag - digital

 

Der 10. Würzburger Sprachheiltag der LG Bayern wird am ...

Donnerstag, 01.07.2021, 07:15

24. Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik

Z`SAMMGREDT

Gelingende Teilhabe durch sprachheilpädagogische ...

Freitag, den 19.06.2009 16:19

Alter: 13 Jahr(e)

Von: Karin Reber


Dgs nimmt am Informationsgespräch zur UN-Konvention teil


MR Erich Weigl und 1. Vorsitzende der dgs Bayern Claudia Schmaußer

Am Freitag, den 19.6.2009, fand im Kultusministerium ein Informationsgespräch über erste Überlegungen zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention statt.
 
Die dgs Bayern nahm durch ihre 1. Vorsitzende, Claudia Schmaußer, daran teil und nutzte die Gelegenheit zur Übergabe des DGS-Positionspapieres an Herrn MR Erich Weigl.
 
Wir begrüßen außerordentlich, dass die Fachverbände schon in dieser frühen Phase des Entscheidungsprozesses mit eingebunden werden.
 
Herr Weigl berichtete, dass in Bayern nicht über die Abschaffung der Förderschulen diskutiert wird, sondern dass die Weiterentwicklung nach dem Motto "Integration durch Kooperation" im Zentrum steht.


Dabei plant das Referat Förderschulen momentan eine Weiterentwicklung in folgenden Bereichen:

  • Elternwahlrecht
  • Ausweitung des lernzieldifferenten Unterrichts an der allgemeinen Schule
  • Neukonzeption des Lehrplans für den Förderschwerpunkt Lernen zur Anwendung an der GS und HS
  • Implementierung der Integrationshelfer
  • Installierung eines Tandems von schulischen Kooperations- und Behindertenbeauftragten
  • Weiterentwicklung im Bereich Nachteilsausgleich, Leistungsbewertung, Schulfinanzierung und schulischer Abschlüsse
  • Entwicklung von Schulverbünden (durch räumliche Nähe von Förderschulen und allgemeinen Schulen)
  • Ausbau der Zusammenarbeit schulischer und außerschulischer Partner (Gespräche über eine Einbindung des Sozialministeriums laufen)

Anschließend hatten die Fachverbände die Möglichkeit, ihre Position darzustellen.


Die dgs-Landesgruppe fand ein optimales Forum für das neue Positionspapier.
In der folgenden gemeinsamen Diskussion ergänzten die Fachverbände:

  • Gelingen von Kooperation setzt Beteiligung der allgemeinen und weiterführenden Schulen voraus.
  • Investionen in personelle und sachliche Ausstattung sind Voraussetzung.
  • Erhalt der bisherigen Vielfalt der stationären und kooperativen Förderorte.

 

Die dgs-Landesgruppe betonte, dass Sprachheilpädagogischer Unterricht prinzipiell förderortunabhängig möglich ist, aber dessen Qualität von der Kompetenz der jeweiligen Lehrkraft abhängig ist.

Sprachförderne, unspezifische Elemente können nach entsprechener Weiterbildung auch durch Nicht-Sprachheilpädagogen umsetzt werden (z.B. durch eine Neukonzeption eines Lehrplanes zum Förderschwerpunkt Sprache zur Anwendung an der GS und HS).

Spezifische sprachtherapeutische Unterrichtselemente jedoch setzen eine fachspezifische Ausbildung voraus, die nur Sprachheilpädagogen vorweisen können.